Brauchbarkeitsprüfung des Kreisjagdvereins

Der Kreisjagdverein Tauberbischofsheim e.V. führt am 01.10.2011eine Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde aller Rassen durch. Ziel ist das Erlangen der allgemeinen Brauchbarkeit. Die Schweißfährten (Tag- oder Übernachtfährten) werden mit Wildschweiß gespritzt. Schleppwild ist mitzubringen. Das Nenngeld beträgt 60 € für Mitglieder und 80€ für Nichtmitglieder und ist Reuegeld.

Die Nennungen auf dem vorgeschriebenen Formular sind zu richten an den Obmann für das Hundewesen Anton Scherer, Schützenbaum 11, 97953 Königheim. Nennschluß ist der 15.09.2011.

Brauchbare Hunde für die Jagd

„Jagd ohne Hund ist Schund“! Eingedenk dieser Tatsache trafen sich am Samstag, dem 18.06.2001 zwölf Hundeführerinnen und Hundeführer im Heckfelder Forst, um mit ihren Hunden die Prüfung für die Brauchbarkeit auf Nachsuchen im Schalenwildrevier abzulegen. Ausgerichtet wurde die Prüfung vom Kreisjagdverein Tauberbischofsheim.

Unter den strengen Augen von Prüfungsleiter Hans Stigler aus Helmstadt, sowie den Mitrichtern Anton Scherer, Königheim, Alfons Schwarz, Heckfeld, Kuno Throm, Assamstadt und Helmut Kredel, Reichenberg mussten die Hunde nachweisen, dass sie im Gehorsam, der Schussfestigkeit und auf der Übernachtfährte jagdlichen Anforderungen genügen.
Nachdem kräftiger Gewitterregen in der Nacht zuvor die Sache nicht leichter gemacht hatte, konnte von 12 angetretenen Gespannen 10 die Prüfung bestehen.
Bestanden haben: Nell, Labrador mit Ursula Sabban, Boxberg, Magnus, Kurzhaarteckel mit Wolfgang Freund, Königheim, Emil v.d. Märchenstadt, Rauhaarteckel mit Jürgen Heinrich, Wertheim, Luna, Schwarzwildbracke mit Holger Schöffler, Obersulm, Ayk, Kopov Bracke mit Michael Neuheiser, Erlenbach, Julius vom Walde, Borderterrier mit Andreas Götz, Obersulm, Birko vom Wolfsteingrund mit Katrin Brell, Sonderriet, Diva, Kopov Bracke mit Renko Kaiser, Schwäbisch Hall, Mera Luna, Weimaraner mit Susanne Hügel, Sommerhausen und Uschi vom Morretal, Deutscher Wachtelhund mit Thilo Duschner, Tauberbischofsheim. Den Sonderpreis für den besten Hund auf der Prüfung gewann Birko vom Wolfsteingrund.

Wolfgang Bau für Zuchterfolge ausgezeichnet

Eine hohe Auszeichnung durfte kürzlich Ehrenkreisjägermeister Wolfgang Bau aus Tauberbischofsheim für seine Zuchterfolge in seinem Zwinger „vom Wolfsbau“ in Empfang nehmen. Er züchtet seit mehr als 30 Jahren mit großer Passion Kleine Münsterländer Vorstehhunde für die Jagd. Viele seiner Welpen wurden in ganz Europa, ja sogar bis in die USA verkauft. Die Welpenerwerber werden sorgsam ausgesucht. „Nicht jeder Interessent bekommt von mir einen Hund“, so Bau.

Wichtig ist, dass das soziale Umfeld stimmt und die Hunde jagen können, denn das ist ihre Bestimmung. Die Käufer müssen sich aber auch verpflichten, ihre vierbeinigen Jagdgefährten auszubilden und auf Prüfungen und Zuchtschauen vorzustellen. Nur so kann der Züchter erkennen, ob er mit seiner Zucht „richtig liegt“. Dies ist offensichtlich im Zwinger „vom Wolfsbau“ der Fall, denn sonst hätte ihn nicht schon zweimal der Bundesverband für Kleine Münsterländer im sogenannten „Zwingerranking“ ausgezeichnet. In diesem Verfahren werden jährlich die Nachkommen von etwa 130 aktiven Zwingern des internationalen Zuchtverbandes hinsichtlich Leistung, Gesundheit, Form- und Haarwert getestet.

„In Anerkennung der Verdienste um die Zucht gesunder, wesensfester, eistungsstarker und formvollendeter Kleiner Münsterländer“ wurde deshalb Wolfgang Bau 2010 und 2011 die Züchternadel in Silber verliehen. Außerdem verlieh ihm der Dachverband aller Jagdhunderassen (JGHV) in Deutschland die bronzene Zwingernadel.

2010 | Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde aller Rassen

2009 | Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde aller Rassen

Züchter in unserem Kreisjagdverein

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