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Neuigkeiten des Kreisjagdvereins & der Hegeringe

Erhöhung des Mitgliedsbeitrages

Sandra Meyer • 28.05.2025 jhv2026

Mit den Klängen der Jagdhornbläser wurde die Jahreshauptversammlung in der Turn- und Festhalle in Oberlauda feierlich eröffnet. Die stellvertretende Kreisjägermeisterin Alia Walzenbach begrüßte hierzu die zahlreich erschienenen Mitglieder sowie die Ehrengäste und überbrachte Grüße vom kurzfristig verhinderten Kreisjägermeister Dr. Jörg Heinkel.

Unter den Gästen waren der stellvertretende Bürgermeister Herbert Segeritz, Carlo Hartnagel vom Landratsamt, Bezirksjägermeister Edgar Holzer, der stellvertretende Kreisjägermeister Holger Konrad, Vertreter des Bauernverbands sowie Herr Wegmann vom Veterinäramt.

In seinem Grußwort hob Herbert Segeritz die Bedeutung von „Hege und Pflege“ hervor und unterstrich damit die wichtige Rolle der Jägerschaft für Natur, Wild und Landschaft.

Carlo Hartnagel überbrachte die Grüße von Landrat Schauder und sprach von einem ereignisreichen Weg im zurückliegenden Jahr. Ein großes Thema sei die Beprobung gewesen. Dabei zeigte er sich dankbar, wie hilfreich und engagiert die Jägerinnen und Jäger mitgewirkt hätten. Zudem verwies er auf eine große Schwarzwildstrecke, während die Rehwildstrecke deutlich eingebrochen sei.

Bezirksjägermeister Edgar Holzer übermittelte die Grüße des Landesjagdverbands. Dabei stellte er fest: „Wir werden jünger und weiblicher.“ Zugleich verwies er darauf, dass sich sowohl die Gesellschaft als auch die Tierwelt veränderten. Holzer machte außerdem auf das neue Revierhandbuch aufmerksam, das auf der Homepage des Landesjagdverbands hochgeladen worden sei.

Der stellvertretende Kreisjägermeister Holger Konrad dankte für die Einladung und berichtete, dass der Umzug der Jagdschule ins Schüpfer Loch inzwischen abgeschlossen sei. In diesem Jahr nähmen neun Teilnehmer an der Ausbildung teil.

Im Anschluss an die Grußworte gedachte die Versammlung der verstorbenen Mitglieder.

Im Jahresbericht des Schriftführers wurde auf zahlreiche Aktivitäten und Termine zurückgeblickt. Dazu zählten sieben Versammlungen, die Auflösung der Räumlichkeiten in Kloster Bronnbach, der Umzug der Jagdschule, eine Veranstaltung zum Thema Landwirtschaft und Jagd, Schießkinobesuche, Ferienprogramme, Hegeringversammlungen, das Hegeringschießen, die Reinigung der Verwahrstelle, die Hubertusmesse sowie die Brauchbarkeitsprüfung.

Den Kassenbericht stellte Arno Richter vor. Nach der Prüfung durch die Kassenprüfer erfolgte die einstimmige Entlastung.

Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Erhöhung des Mitgliedsbeitrags von bisher 80 Euro auf künftig 100 Euro pro Jahr.

Bei den Neuwahlen der Kassenprüfer wurden Walter Götz aus Dainbach und Helmut Schweizer aus Kupprichhausen gewählt.

Folgende Mitglieder konnten für ihre Vereinszugehörigkeit geehrt werden:

25 Jahre: Martin Michelberger, Boxberg; Wolfgang Michelberger, Boxberg; Berthold Nolte, Ochsenfurt; Reiner Baumann, Werbach; Gerhard Roth, Boxberg; Martin Kemmer Bütthard-Gützingen; André Klingert, Wittighausen; André Hellmig, Boxberg

40 Jahre: Bernhard Rak, Boxberg; Peter Offner, Eubigheim; Wilhelm Graser, Ahorn-Hohenstadt;

50 Jahre: Peter Kugler, Grünsfeld; Heinz Hahn, Tauberbischofsheim; Anita Dengel, Werbach; Kuno Throm, Assamstadt; Peter Bethäuser, Lauda-Königshofen; Herbert Merz, Lauda-Königshofen; Edgar Schwab, Tauberbischofsheim; Werner Behringer, Boxberg.

Für besondere Dienste beim Kreisjagdverein wurden geehrt: Alfred Wegert mit der KJV Nadel in Gold, Thomas Wehr mit der LJV Nadel in Bronze, Christian Wörrlein mit der LJV Nadel in Bronze und Karin Land mit der KJV Nadel in Bronze.

Anschließend folgte der Kurzbericht der Trophäenschau. Zuvor sprach sich Hegeringleiter Michael Löffler aber noch zu aufgeführten Punkten von Carlo Hartnagel aus. Revierübergreife Jagden wurden abgesagt, zum einen auch die Technik zum Bejagen des Schwarzwildes geändert hat und zum anderen auch angrenzende Reviere ihr eigenes Süppchen an diesem Tag kochen. Die Jagdzeiten werden selbst festgelegt und nicht an die große Jagd angelehnt. Auch die Rehwildbejagung nimmt ab, weil der Absatzmarkt nicht mehr vorhanden ist.

Die Jahreshauptversammlung zeigte einmal mehr die große Bandbreite der Aufgaben innerhalb der Jägerschaft und machte zugleich deutlich, wie eng Jagd, Naturschutz, Landwirtschaft und behördliche Zusammenarbeit miteinander verbunden sind.

Ein „besonderes“ Naturerlebnis durften die Kinder des ev. Kindergartens Schwabhausen genießen

Ann-Kathrin Metzger • 16.04.2026 Lernort-Natur-Anhaenger Lernort-Natur-Anhaenger Lernort-Natur-Anhaenger

Der „Lernort-Natur-Anhänger“ der KJV Tauberbischofsheim, unter der Leitung von Ann-Kathrin Metzger, machte für zwei Tage auf dem Außengelände des ev. Kindergarten in Schwabhausen halt. Der Besuch bildete den krönenden Abschluss des Projektes „Tiere des Waldes“, das in den vergangenen Wochen in der Kita durchgeführt wurde. Die Kinder konnten dabei ihr Wissen über Reh, Fuchs, Dachs und Co. vertiefen und die Vielfalt des Waldes entdecken. Am Ende waren sich alle einig: Lernen kann richtig Spaß machen.

Voll besetzte Halle und konstruktiver Austausch in Boxberg-Schwabhausen

Alexander Horn • 27.02.2026 kreisjaeger

Bild von l. n. r.: Stellvertretender Kreisjägermeister Alexander Horn, Bürgermeisterin Heidrun Beck, Landtagsvizepräsident und Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, Landtagsabgeordnete und jagdpolitische Sprecherin der CDU Sarah Schweizer, Kreisjägermeister Dr. Jörg Heinkel

Bildangabe: Copyright by Nayan C. Gwalani


Riesengroß war das Interesse am 19. Januar:

Voll besetzte Halle und konstruktiver Austausch in Boxberg-Schwabhausen

Dass Jäger und Landwirte das Bedürfnis haben, sich aktiv für Biodiversität einzusetzen, zeigte das voll besetzte Dorfgemeinschftshaus, in welchem die Info-Veranstaltung „Artenvielfalt und moderne Landwirtschaft“ des Kreisjagdvereins Tauberbischofsheim stattfand.

Zu Beginn spielten die dem Verein zugehörigen Jagdhornbläser ein paar extra für den Abend eingeübte Stücke.

Kreisjägermeister Dr. Jörg Heinkel konnte an diesem Abend Frau Bürgermeisterin Heidrun Beck, den Vizepräsidenten des Landtages Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, sowie Sprecherin der CDU-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg für Jagdpolitik, Wald und Forst, zugleich Kreisjägermeisterin in Göppingen und Gründungsmitglied des Vereins SchwabenKitz e.V. Sarah Schweizer, Vertreter der NABU und interessierte Bürger begrüßen. Sein großer Dank gilt auch dem stellvertretenden Kreisjägermeister Alexander Horn, welcher die Veranstaltung organisierte und die anwesenden Politiker mobilisierte und dem Ehrenkreisjägermeister Wolfgang Bau, welcher die Initiative einbrachte, einen solchen Abend stattfinden zu lassen.

Prof. Dr. Wolfgang Reinhart dankte der Einladung und sprach sich für die Zusammenarbeit und den Dialog zwischen Landwirten und Jägern aus. Beide müssen beim Thema Artenschutz zusammen unterwegs sein. Jäger und Landwirte sind auch Naturschützer erster Stunde und ihnen zollt eine große Anerkennung für ihre geleistete und noch zu leistende Arbeit.

Sarah Schweizer, freute sich, auch im Main-Tauber-Kreis Informationen aus erster Hand in Bezug auf die Jagadpolitik liefern zu können und überbrachte in diesem Zuge Grüße von dem Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten auf das Amt des Ministerpräsidenten Manuel Hagel und dem Landwirtschaftsminister Peter Hauk - beide selbst Jäger. Sie lieferte einen Rundumschlag der Themen, die die anwesenden Zielgruppen aktuell bewegen. Mit ihrem Verein SchwabenKitz sehe sie, wie das Zusammenrücken der Landwirtschaft und der Jägerschaft erfolgreich funktionieren kann. Jedem sei es wichtig, dass die Rehkitze nicht ausgemäht werden. Hierbei werde gelebter Tierschutz, Artenschutz und Naturschutz vereint. Ebenso im Bereich der Niederwildhege ist es wichtig, dass die Landwirtschaft und die Jägerschaft Hand in Hand arbeite, denn auch für die Seuchenbekämpfung, wie z.B. bei der Afrikanische Schweinepest und der Vogelgrippe, braucht es vollen Einsatz der Jägerschaft. Wichtig in Baden-Württemberg seien zusätzlich der Umgang mit dem Wolf und dem Bieber - hierfür braucht es ein vernünftiges Management. Ebenso müssen die Streuobstwiesen geschützt und erhalten werden.

Die Maßnahmen zum Artenschutz wurden anschließend durch den Biodiversitätsberater des Landwirtschaftsamtes Main-Tauber-Kreis Albrecht Schweyher vorgestellt. Zunächst ging er auf das im Jahr 2015 von der Europäischen Union eingeführte „Greening" ein, welches die Gelegenheit bietet, auf lebensraumaufwertende Maßnahmen hinzuwirken.

„Greening“ verfolgt im Wesentlichen folgendes Ziel: Dauergrünlandflächen anzulegen oder zu erhalten und auf den Ackerflächen die Vielfalt bei der Sortenwahl von Feldfrüchten zu erhöhen. Auch besteht die Möglichkeit für Landwirte sogenannte ökologische Vorrangflächen vorzuhalten. Neben Stilllegungs- und Zwischenfruchtflächen können das zum Beispiel auch Feldrandstreifen auf Äckern sein. Werden diese mit einer Blühmischung bestellt, entstehen besonders wertvolle Lebensräume. Aber nicht nur der Hase und unser Wild im Allgemeinen gehören zu den Profiteuren derartiger Flächen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Zahl an Tagfaltern, Bienen, Käfern und Spinnen mit dieser einfachen Maßnahme um 30-40% erhöht wird. Bodenbrüter wie das Rebhuhn, gleichzeitig Vogel des Jahres 2026, und Feldlerche finden hier geeignete Nistplätze. Weizenfelder, die von Flächen mit Wildkräutermischungen gesäumt sind, wiesen zudem einen geringeren Schädlingsbefall auf als Vergleichsflächen. Das Greening wird durch verschiedene Kulturlandschaftsprogramme der Länder umgesetzt. In Baden-Württemberg bietet beispielsweise das Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl („FAKT“) die Möglichkeit für eine wildtiergerechtere Bewirtschaftung unserer Agrarlandschaften. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass den Landwirten bei Umsetzung der Maßnahmen kein finanzieller Verlust entsteht. Im Detail erläuterte Albrecht Schweyher hierzu alle Programme inkl. den damit verbundenen Subventionszahlungen in jeweils verschiedener Höhe für Landwirte bei Umsetzung der Maßnahmen, welche zusammenfassend gesehen, alle den Sinn haben, Umwelt- und Klimaschutz zu verbessern.

Für die Jägerschaft und die Bürgerschaft bestand während des Abends die Möglichkeit, mit den Landwirten ins Gespräch zu kommen, um gemeinsam und aktiv Lebensraum verbessern zu können. Grundsätzlich gilt, dass sowohl Landwirte auf die Jäger und umgekehrt zugehen können, um auf ausgewählten Flächen über diverse Blüh- bzw. Saatmischungen zu beratschlagen. Die Jäger tragen die Auswahl der durch die Landwirte festgelegten Sämereien zentral an den Biotopobmann des Kreisjagdvereins Tauberbischofsheim Bernd Schreck heran, welcher im Laufe der Veranstaltung ebenfalls einen Vortrag hielt und auch in Zukunft für beide Seiten mit Rat und Tat zur Seite steht.

Ergänzend forderte der Kreisjagdverein Tauberbischofsheim vor Ort von den Politikern, dass sie sich im Rahmen der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union auch weiterhin unermüdlich für flexible, einfach und unbürokratisch umsetzbare und vor allem effektive Biodiversitätsmaßnahmen einsetzen. Entscheidend ist dabei eine stabile Grundförderung und weitere finanzielle Anreize, damit der Agrarnaturschutz ökonomisch rentabel bleibt! Abschließend ist festzuhalten, dass Wildtiere und Insekten uneingeschränkt von Biodiversität profitieren. Es gilt durch eifriges Engagement Arten, wie beispielsweise zahlreiche vom Aussterben bedrohte Wildbienenarten langfristig, zu erhalten und angesichts der sich verschärfenden Klima- und Biodiversitätskrise eine auskömmliche, ertragssichernde Landbewirtschaftung, die zugleich Böden, Wasser sowie die Tiere und Pflanzen der Feldflur schützt, zu fördern. In Zeiten von Kostendruck, Effizienzsteigerung und Ertragssorgen bedeutet das: Artenschutz muss ein Ziel für uns alle sein!

Für die Bewirtung gilt ein weiterer großer Dank dem Heimat- und Kulturverein Schwabhausen, ohne welchen der Abend so nicht hätte stattfinden können!

Feierstunde 75. Geburtstag Alfred Wegert

Arno Richter • 16.02.2026 FeierstundeAlfredWegert

Das Bild zeigt die Jagdhorn-Bläser zusammen mit dem Jubilar Alfred Wegert und seiner Frau Marianne

Die Jagdhornbläser des Bläserkorps des KJV Tauberbischofsheim und der Bläsergruppe des Hegering Boxberg feierten den 75. Geburtstag ihres langjährigen musikalischen Leiters. Nach einer kurzen Jagdhornprobe in ihrem Proberaum im alten Rathaus von Boxberg-Wölchingen überraschten die Jagdhornbläser Alfred Wegert mit einer kleinen Feierstunde. Hegeringleiter Michael Löffler bedankte sich für die vielen aufopferungsvollen Stunden bei den Proben und den Vorbereitungen für die zahlreichen Auftritte der Bläsergruppen. Alfred Wegert fungiert als musikalischer Leiter des Bläserkorps des KJV bereits seit 1972 – zunächst als Fürst-Pless-Gruppe und ab 1988 als Parforcehorn-Gruppe. Auf Initiative des HR-Leiters wurde 2017 die Bläsergruppe des Hegering Boxberg ins Leben gerufen. Von Anbeginn war Alfred Wegert mit Begeisterung als Leiter dabei.

Zunächst war geplant „nur“ ein paar Jagdsignale einzustudieren. Zwischenzeitlich ist das Repertoire der Gruppe neben den Jagdsignalen auf viele Musikstücke (Lieder, Märsche, Fanfaren und Jagdstücke) angewachsen. Insgesamt zählt die Gruppe zwischenzeitlich über 20 Jagdhornbläser, darunter auch ein paar Jugendliche. Höhepunkt der vielen Auftritte der Gruppe war nicht zuletzt 2024 die Teilnahme am landesweiten Bläsertreffen des Landesjagdverband Baden- Württemberg. Auch für dieses Jahr ist die Teilnahme am Landesbläsertreffen wieder vorgesehen. HR-Leiter Michael Löffler bedankte sich bei Alfred Wegert mit einem Präsentkorb für seine Arbeit mit und für die Jagdmusik. In seiner Ansprache hob Löffler auch hervor, dass ein solches Engagement nur mit der Unterstützung der Ehefrau möglich ist und überreichte Marianne Wegert ein Geschenk. Auch der zur Bläsergruppe Boxberg gehörende Kreisjägermeister Jörg Heinkel schloss sich den Glückwünschen an und bedankte sich beim Jubilar für sein umfangreiches Engagement. In gemütlicher Runde und bei vielen Gesprächen über die Jagd und auch die Jagdmusik verbrachten die Jagdhornbläser den Abend.

Auftritt der Jagdhorn-Bläser vor der Klosterkirche in Schöntal

Arno Richter • 09.01.2026 Weihnachtsmarkt-schoental

Nachtrag: Der Weihnachtsmarkt am Zisterzienserkloster Schöntal gilt als einer der beliebtesten in der Region Hohenlohe. Am zweiten Adventssonntag wurde dieser musikalisch mitgestaltet vom Bläser-Korps des KJV Tauberbischofsheim und der Bläsergruppe des Hegering 1 Boxberg zusammen mit der Bläsergruppe Diana der Jägervereinigung Hohenlohe. Vor der Klosterkirche gaben die Jagdhornbläser am Abend in vorweihnachtlicher Atmosphäre auf dem Weihnachtsmarkt ein einstündiges Standkonzert. Der Obmann der Bläsergruppe Diana, Thomas Schmitt, moderierte den Auftritt und informierte die zahlreichen Zuhörer über die zur Aufführung gebrachten Musikstücke. Zunächst spielten die beiden Bläsergruppen des HR 1 und der Diana zusammen in B gemischt mit Fürst-Pless-Hörnern und Parforce-Hörnern. Anschließend brachte das Bläser-Korps des KJV Tauberbischofsheim als reine Parforcehorn-Gruppe in Es verschieden Stücke und auch Weihnachtslieder zum Vortrag. Nach ihrem Auftritt durfte auch ein gemütlicher Gang über den schönen Weihnachtsmarkt nicht fehlen und damit beschlossen die Jagdhornbläser diesen Advents-Sonntag am Kloster Schöntal.

Ferienprogramm: Ein Tag im Wald mit den Jägern

Kurt Korbmann • 07.11.2025 Ferienprogramm2025

Mit kräftigen Klängen aus den Jagdhörnern wurden die Kinder am Morgen im Wald begrüßt – ein stimmungsvoller Auftakt für einen abwechslungsreichen Tag voller Eindrücke in der Natur.
Im Rahmen des Ferienprogramms luden die Jäger in den Revieren Brunntal und Wenkheim Kinder zu einem besonderen Walderlebnis ein. Pächter Dirk Otter und Kurt Korbmann hatten gemeinsam mit ihren Jagdkollegen ein vielfältiges Programm vorbereitet, das den jungen Teilnehmern die Jagd und die heimische Tierwelt näherbrachte.
Bei der Waldschule konnten die Kinder anhand von Tierpräparaten die Tiere des Waldes kennenlernen. Geduldig beantworteten die Jäger zahlreiche Fragen und vermittelten Wissen rund um Wildtiere und deren Lebensräume.
Danach ging es auf Entdeckungstour durch den Wald – bis hin zur Wildschweinsuhle. Unterwegs gab es viel zu sehen, und beim Besteigen einer Jagdkanzel wurde es besonders spannend: Mit Ferngläsern gelang es den Kindern tatsächlich, ein Reh in freier Wildbahn zu beobachten – ein echtes Highlight des Tages.
Zurück am Grillplatz erwartete die Kinder der verlockende Duft frisch gegrillter Bratwürste. Gut gestärkt erlebten die Kinder anschließend, wie Jagdhunde ausgebildet werden, und staunten über die Geschicklichkeit der Vierbeiner. Zum Abschluss durfte jedes Kind noch einen eigenen Ansteckbutton mit dem Lieblingstier gestalten – eine bleibende Erinnerung an den Ausflug.
Am Nachmittag machten sich die jungen Naturforscher mit vielen neuen Eindrücken und strahlenden Gesichtern auf den Heimweg. Einige äußerten sogar den Wunsch, später selbst einmal „Jäger“ zu werden.
Ein gelungener Tag im Wald, der bei Kindern wie Jägern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Jagdhornprobe der Bläsergruppe des Hegering 1 Boxberg

Arno Richter • 20.10.2025 Blaeserprobe

Hegering 1 Boxberg: Die vergangene Jagdhornprobe der Bläsergruppe des Hegering 1 Boxberg fand zusammen mit Bläser-Kollegen der Diana Hohenlohe statt. Die Probe diente zur Vorbereitung und Abstimmung für den geplanten gemeinsamen Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt am und um das Kloster Schöntal am 2. Advent, Sonntag den 7. Dezember 2025 um 16.30 Uhr. Das Bild zeigt die Jagdhorn-Bläsergruppe des HR 1 Boxberg zusammen mit den Bläser-Kollegen der Diana Hohenlohe.

Ferienprogramm Boxberg „Ein Tag mit dem Jäger“

Arno Richter • 21.08.2025 Ferienprogramm-Boxberg2025 Ferienprogramm-Boxberg2025 Ferienprogramm-Boxberg2025 Ferienprogramm-Boxberg2025

Hegering 1 Boxberg: Am vergangenen Wochenende gestalteten die Jäger des Hegering 1 im Rahmen des Ferienprogramm der Stadt Boxberg einen erlebnisreichen Tag für 35 Kinder aus Boxberg und Assamstadt. Unter dem Motto „Ein Tag mit dem Jäger“ wurde den Kindern ein interessantes und informatives Programm rund um die Tiere in Feld und Wald sowie die Jagd geboten. Begrüßt wurden die Kinder durch die Jagdhornbläser-Gruppe des Hegering 1 mit dem Jagdsignal „Begrüßung“. Zu Beginn erläuterte der Organisator dieses Tages Matthias Pers den Kindern im Schweigener Leutlein den Ablauf des Tages und bedankte sich bei den Fischern für die Bereitstellung der Anlage. Als erstes stand die Vorstellung verschiedenen Jagdhunderassen und deren Aufgaben auf dem Programm. Jäger und Hundeführer stellten den Kindern ihre verschiedenen Jagdhunde vor und gaben einen kurzen Einblick in den Gebrauch und die verschiedenen Aufgaben der einzelnen Jagdhunderassen. Am Lernort-Natur-Anhänger des Kreisjagdverein Tauberbischofsheim erfuhren die Kinder durch Jugendobfrau Sibille Rüdinger- Bauer an zahlreichen Tier-Exponaten viele Informationen über das heimische Wild. Nach einer kurzen Pause ging es dann auf zu einer Wanderung durch das angrenzende Jagdrevier. Im Wald durften die Kinder auch einen Hochsitz besteigen und während der gesamten Wanderung die mitgeführten Jagdhunde an der Leine führen. Wichtig war den Erklärungen der Jäger während der Wanderung zum Leben der heimischen Feld- und Waldbewohner große Aufmerksamkeit zu schenken, denn das Wissen wurde nach der Wanderung in einem Quiz abgefragt. Zurück im Leutlein war zunächst eine Ruhepause angesagt, ehe es dann gestärkt durch eine Grillwurst zur angekündigten Überraschung überging. Die Falkner Manuel und Nancy Lißner boten den Kindern eine kleine Greifvogel-Vorführung. Sie hatten hierfür einen Harris-Hawk und eine Schleiereule mitgebracht. Aufmerksam lauschten die Kinder den Erklärungen der Falkner und stellten Fragen zu den Greifvögeln. Der folgende Spiele- und Bastelnachmittag ließ den Tag viel zu schnell vorüber gehen. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder ihr Wissen und ihr Geschick unter Beweis stellen. Bogenschießen und Luftgewehrschießen auf Kippenten unter fachkundiger Anleitung fand bei den Kindern starkes Interesse. An den Bastelstationen konnten sich die Kinder unter anderem eine „Waldkette“ und eine Holzmedaille fertigen sowie aus Haselnuss-Stangen ein Brotmesser schnitzen. Alle Bastelarbeiten durften die Kinder am Ende des Tages natürlich mit nach Hause nehmen. An der Quizstation wurde das erlangte Wissen über Wildtiere abgefragt und die Spielestationen Boccia, Wikinger-Schach, Krocket und Memory sorgten für einen abwechslungsreichen Nachmittag. Zum Abschluss des Ferienprogramm-Tages bekamen die Kinder zur Erinnerung noch ein T-Shirt mit dem Aufdruck des Tagesmotto: „Ein Tag mit den Jägern“.

Wald, Wild und Nachhaltigkeit: Projekttage an der Richard-von-Weizsäcker-Schule

Dirk Hemmrich • 31.07.2025 Nachhaltigkeit

Mitte Juli fanden an der Richard-von-Weizsäcker-Schule in Öhringen spannende Projekttage zum Thema „Wald, Wild und Nachhaltigkeit“ statt. Dirk Hemmrich und Martin Thierauch führten dieses Projekt mit der Jahrgangsstufe 1 des agrarwissenschaftlichen Gymnasiums durch.

Das Ziel der Exkursion war das Jagdrevier Oberlauda, wo mit den Schülern eine informative Waldbegehung durchgeführt wurde. Revierförster Ulrich Stier begleitete uns und legte besonderen Wert auf die Prinzipien der Nachhaltigkeit im Waldbau. Durch seine anschaulichen Erklärungen konnten die Schüler die Bedeutung einer verantwortungsvollen Forstwirtschaft nachvollziehen und lernen, wie wichtig es ist, unsere Wälder für zukünftige Generationen zu bewahren.

Ein weiterer praktischer Bestandteil des Projekts war der Bau von zwei Drückjagdböcken. Unter der Anleitung und Aufsicht ortsansässiger Jäger konnten die Schüler selbstständig arbeiten und ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Diese Erfahrung förderte nicht nur das praktische Wissen über die Jagdpraxis, sondern auch den Teamgeist innerhalb der Gruppe.

Ein Highlight der Projekttage war der Vortrag von Astrid Hemmrich, einer anerkannten Schweißhundführerin. Sie brachte zahlreiche Utensilien mit, die sie für ihre Arbeit benötigt, und stellte ihren bayerischen Gebirgsschweißhund Zoran vor. Die Schüler waren fasziniert von der Präsentation und hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mehr über die wichtige Rolle von Schweißhunden in der Jagd zu erfahren.

Nach einem gemeinsamen Grillen ging es für die Schüler, begleitet von mehreren Jägern, auf einen gemeinsamen Abendansitz. Hier konnten sie das Gelernte in der Praxis anwenden und erste Erfahrungen in der Jagd sammeln. Das zur Strecke gekommene Wild wurde anschließend unter allen Aspekten der Wildbrethygiene versorgt, was den Schülern ein umfassendes Verständnis für den Umgang mit Wildtieren vermittelte.

Nach einer Übernachtung im Revier wurde am nächsten Tag die Heimfahrt angetreten. Die Projekttage waren eine wertvolle Erfahrung für alle Beteiligten. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern auch praktische Fertigkeiten entwickeln und die Bedeutung von Nachhaltigkeit im Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen erkennen.

Wir danken allen Mithelfern, insbesondere Ulrich Stier, Astrid Hemmrich und allen beteiligten Jägern des Hegerings 2 für ihre Unterstützung und ihr Engagement. Wir freuen uns darauf, auch in Zukunft solche lehrreichen Projekte an der Richard-von-Weizsäcker-Schule durchzuführen und unseren Schülerinnen und Schülern die faszinierende Welt der Natur näherzubringen.

Hegeringversammlung Hegering 2

Sandra Meyer • 28.07.2025 Hegeringversammlung Hegering 2 Hegeringversammlung Hegering 2 Hegeringversammlung Hegering 2

Wie jedes Jahr gab es auch in diesem Jahr wieder eine etwas andere Hegeringversammlung bei Hegeringleiter Winfried Hönig und Veronika Pleninger im Garten. Beim gemütlichen Beisammensein mit deftigen Speisen und kühlen Getränken wurde der Abend ausklingen gelassen.

Jungjägerschlag 2025

Alia Walzenbach • 28.07.2025 Jungjägerschlag 2025

Auch dieses Jahr wurden die Absolventinnen und Absolventen der Jagdschule Taubertal durch unsere stellvertretende Kreisjägermeisterin Alia Walzenbach zum Jäger geschlagen. Der Kreisjagdverein Tauberbischofsheim möchte dem ehemaligen Jagdschulleiter Hubert Hartnagel und seinen Schülern für die erfolgreiche Planung und Durchführung des Events und auch dem Hundesportverein Tauberbischofsheim für die Bereitstellung des Vereinsheimes danken. Leider hieß der diesjährige Jungjägerschlag auch Abschied nehmen von unserem langjährigen Jagdschulleiter Hubert Hartnagel, der sich nach jahrelangem Engagement dazu entschied, dass es nach seinem Rücktritt als Kreisjägermeister vor zwei Jahren nun auch Zeit für ihn wird, als Jagdschulleiter zurückzutreten. Der Kreisjagdverein wünscht ihm alles Gute für seine Zukunft.

Kitzrettung mit Drohne im Bereich des Hegering 1 Boxberg

Arno Richter • 24.07.2025 Kitzrettung2025 Kitzrettung2025 Kitzrettung2025 Kitzrettung2025 Kitzrettung2025 Kitzrettung2025 Kitzrettung2025 Kitzrettung2025

Hegering 1 Boxberg: Schon vor vielen Jahren hat die Rehkitzrettung mittels Drohne in Verbindung mit Wärmebildtechnik bei der Jägerschaft Einzug gehalten. Dazu ist es aber auch erforderlich, dass sich die Drohnenlenker und ihre Helfer in den frühen Morgenstunden an den Wiesen, die zur Mahd anstehen, einfinden. So auch geschehen beim Hegering 1 Boxberg. Zwei Drohnenteams trafen sich in den Revieren Uiffingen-Epplingen und Boxberg-Wölchingen-Schwabhausen morgens um 3 Uhr zum Einsatz. Der frühe Einsatz ist erforderlich, damit sich der im tiefen Gras von der Rehgeiß abgelegte warme Körper der Rehkitze von der umgebenden Wiese mittels Wärmebildtechnik deutlich abzeichnet. Als anerkannte Natur- und Tierschutzvereinigung haben sich die Jägervereinigungen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Landwirten in der Zeit der Wiesenmahd der Kitzrettung verpflichtet.

In den Revieren Uiffingen-Epplingen war Drohnenlenker Daniel Krisciunas mit den Jagdpächtern Tanja und Bernd Schreck, Joachim Knörzer und Uwe Nowak mit Helfern im Einsatz. Die Reviere Boxberg-Wölchingen-Schwabhausen wurden von Drohnenlenker Martin Ehrly mit Familie und Hegeringleiter und Jagdpächter Michael Löffler abgedeckt. Mittels eines festgelegten Rasters werden die Wiesen systematisch mit der Drohne abgeflogen. Hat der Drohnenlenker ein Kitz ausfindig gemacht werden die Helfer dann über Funk zur entsprechenden Stelle dirigiert um das Jungtier zu sichern/bergen. Nach der Mahd werden die Rehkitze dann wieder frei gelassen. Insbesondere für die beteiligten Kinder waren diese Rettungsaktionen ganz besondere Erlebnisse. An mehreren Einsatztagen konnten so im Bereich der beteiligten Jagdreviere insgesamt 27 Rehkitze gerettet werden.

Verbesserung der Artenvielfalt durch kleines Feuchtbiotop

Wolfgang Bau • 11.07.2025 Feuchtbiotop Hubert Schlusche beim Befüllen des Feuchtbiotops mit Wasser (Bild: W. Bau)

Der LJV Baden-Württemberg ruft die Jägerinnen und Jäger immer wieder auf, sich zur Verbesserung der Artenvielfalt aktiv einzusetzen. So war vor einigen Monaten in diesem Heft zu lesen, dass sogar tiefe, mit Wasser gefüllte Fahrspuren genutzt werden können, um die Biodiversität (Amphibien!) zu fördern.

Hubert Schlusche aus dem Hegering 4 des KJV Tauberbischofsheim hat diesen Hinweis und Aufruf ernst genommen und eine tiefe und breite Fahrspur in seinem Revier mit Wasser gefüllt. Der Erfolg ist bisher sehr bemerkenswert, denn inzwischen wimmelt es in diesem kleinen Feuchtbiotop nur so von Hunderten von Kaulquappen verschiedenster Amphibien.

Bei der extremen Hitze der letzten Wochen muss der „Tümpel“ natürlich immer wieder gewässert werden. Ehren-KJM Wolfgang Bau aus Tauberbischofsheim unterstützt mit anderen Helfern den engagierten Naturschützer Schlusche beim Wassereinsatz und -transport, der teilweise mit großen Kanistern bewerkstelligt werden muss.

Auch die Untere Naturschutzbehörde des LRA Main-Tauber-Kreis hat sich schon informiert, denn es erscheint nicht ausgeschlossen, dass die sehr seltene Kreuzkröte dieses kleine Biotop zur Aufzucht ihres Nachwuchses nutzt, was nach Aussage von Experten „eine kleine Sensation“ wäre.

Und so zeigen engagierte Jäger/innen, dass sie sich für das gesamte Ökosystem mitverantwortlich fühlen und aktiv bei der Verbesserung der Artenvielfalt einsetzen können.

Erfolgreiche Kitzrettung im Hegering 4

Kurt Korbmann • 2.6.2025 Kitzrettung_Brunntal

In zwei Revieren des Hegerings 4 des Kreisjagdvereins Tauberbischofsheim konnten sechs Rehkitze vor dem Mähtod bewahrt werden. Möglich machte das der Einsatz moderner Drohnentechnologie mit Wärmebildkamera.

In enger Abstimmung mit den Landwirten flog das Kitzrettungsteam in den frühen Morgenstunden die Wiesen ab, bevor diese gemäht wurden. Die Drohne lieferte präzise Wärmebilder, auf denen die regungslos im Gras liegenden Kitze gut zu erkennen waren. Die Jungtiere wurden vorsichtig geborgen und in Sicherheit gebracht.

Nur durch die enge Zusammenarbeit mit den Landwirten ist eine solche Rettungsaktion überhaupt möglich und kann frühzeitig koordiniert werden – ein Beispiel für gelungene Kooperation im Sinne des Tierschutzes.

Jahreshauptversammlung KJV TBB 12.4.2025

Sandra Meyer • 2.5.2025 jhv2025 jhv2025

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder des Kreisjagdvereins Tauberbischofsheim in der Turn- und Festhalle in Oberlauda. Mit Hörnerklang begrüßten die Jagdhornbläser die anwesenden Mitglieder und Ehrengäste. Kreisjägermeister Dr. Jörg Heinkel bedankte sich bei der Vorstandschaft für das vergangene Jahr, welches mit viel Aufarbeitung des vergangenen Jahres beschäftigt. Er appelierte nochmals an das Verbot von Bewegungsjagden ab 1. Februar.

Im Anchluss hatte Bezirksjägermeister Thomas Dietz das Wort, und dankte für die Einladung und überbrachte Grüße vom Landesjagdverband. Er berichtete vom Forstliches Gutachten, welches auf ein neues Fundament in Baden-Württemberg gestellt wird. Es soll ein Revierhandbuch erstellt werden, wo man Dinge rausgreifen kann, die auf sein Revier passen könnte bzw. würden. Es ist immer besser vorab einzugreifen, bevor man wartet was passiert. Die größte Sorge im Moment ist die Afrikanische Schweinepest, dies wird 15 km pro Jahr vorrücken lt. Statistik. Die Jägerschaft kann jedoch nur die Infektionskette ausdünnen. Die Kadaver werden meist am Rand der Zäune gefunden. Hier gibt es einen massiven Zaun, wie auch einen Elektrozaun, somit doppelt geschützt. Es gibt 300 Hundegespanne zur Kadaverfindung.

Zum Thema Beitragserhöhung des Landesjagdverbandes konnte er folgendes berichten. Die Beiträge die an den LJV abgeführt wurden, sind seit 10 Jahre stabil geblieben.

Es werden abgeführt 65,-€, davon gehen 17 Euro an den DJV und 11,50 Euro an die Gotharer Versicherung. Da die Zahlen der Prüflinge sind drastisch eingebrochen, kommen weniger Gelder in die Kasse. Jetzt soll um 25 Euro erhöht werden, jedoch soll gesplittet werden. Die Splittung soll mit Wirkung zum 1.1.27 um 15 Euro Erhöhung und eine weitere Erhöhung ab 1.1.30 um 10 Euro Erhöhung, dieser Vorschlag soll am Landesjägertag beschlossen werden.

Dr. Wegmann vom Veterinäramt dankt für die Einladung und überbringt Grüße von Landrat Schauder. Es gibt viele Berührungspunkte von Jäger und LRA und Veterinäramt. Tierkrankheiten breiten sich immer mehr aus, z.B. auch die Hasenpest. 1630 Schweine sind inzwischen positiv auf ASP getestet in den Ländern Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.

Es kann jederzeit die Seuche auch bei uns im Landkreis losgehen. Es sollen Bergeteams für den Kreis erstellt werden. Hierzu gibt es ein Muster für den Vertrag. Wer sich interessiert soll sich beim Landratsamt melden.

Herr Friedrich vom Bauernverband dankt in seinen Grußworten dem Engagement zur Kitzrettung mit Drohne oder auch an die Jäger die zu Fuß abgehen. Sorge bereitet die ASP die immer näher kommt. Hierzu bietet Bauernverband eine enge Zusammenarbeit an.

Nach dem Totengedenken der verstorbenen Mitglieder konnte Schriftführer Tobias Link über einige Vorstandssitzungen, Hegeringversammlungen und Teilnahmen des Lernort-Natur-Anhängers bei Ferienprogrammen berichten. Bei den Hegeringen gab es zahlreiche Hegeringschießen, Schießkinobesuche und revierübergreifende Jagden. Auch einen Lehrgang zur Brauchbarkeitsprüfung sowie einen Jungjägerkurs mit 15 Teilnehmern wurde durchgeführt. Im Anschluss erfolgte der Bericht des Schatzmeisters Arno Richter und der Bericht der Kassenprüfung.

Für verschiedene Funktionen und Mithilfe im Verein wurden geehrt: Joachim Walzenbach, KJV Bronze; Veronika Pleninger, KJV Gold; Arno Richter, KJV Bronze; Rita Ehrmann, KJV Bronze; Karl Ehrmann, KJV Bronze

Michael Löffler und Winfried Hönig wurden mit der Nadel des Landesjagdverbandes in Silber für 25 jährige Tätigkeit als Hegeringleiter im Kreisjagdverein ausgezeichnet.

Für 25 Jährige Mitgliedschaft wurde Alfred Zehnter, Heinrich Stemann und Rald Schäffner ausgezeichnet.

Für 25 Jährige Mitgliedschaft wurde Alfred Zehnter, Heinrich Stemann und Rald Schäffner ausgezeichnet.

Für 40 Jährige Mitgliedschaft:Roland Merkert, Markus Gurrath, Klaus-Peter Deubel, Klaus Derr, Lothar Achstetter, für 50 Jahre: Erich Wetzel, Otto Kaufmann, Joachim Imhof, Helmut Barth; für 60 Jahre Adalbert Künzig und Gerhard Greulich und für 70 Jahre Rudi Lotter.

Im Anschluss an die Ehrungen erfolgte ein Vortrag von Dr. Thorsten Zahn über Kitzrettung mit der Drohne, jetzt dann auch für die ASP.

Der Kurzbericht Trophäenschau wurde von Peter Kugler gehalten. Insgesamt wurden 151 Rehgehörne, 2 Schwarzwildwaffen abgegeben. Es wurden deutlich weniger Jährlinge abgegeben, als in den Vorjahren, dafür mehr mehrjährige. Spitzengehörne gab es in diesem Jahr keine, dafür einige abnorme Gehörne.

Geburtstagsständchen

Arno Richter • 2.5.2025 Geburtstagsständchen

Hegering 1 Boxberg: Anfang April feierte das Ehrenmitglied des KJV Tauberbischofsheim Dr. Roland Handwerker seinen 85. Geburtstag. Aus diesem Grund hatte Dr. Roland Handwerker Familie und Freunde zu einer Feierlichkeit eingeladen. Vor der Kirche in Unterschüpf versammelte sich die Geburtstagsfeier-Gesellschaft und die Bläsergruppe des HR 1 brachten dem Jubilar ein Ständchen dar. HR-Leiter Michael Löffler gratulierte den Jubilar und überreichte im Namen der Jägerschaft einen Geschenkkorb. Dr. Handwerker ist seit mehr als 40 Jahren Mitglied im LJV + KJV und wurde bereits 2015 zum Ehrenmitglied ernannt. Er war viele Jahre Pächter in den Revieren Unterschüpf und Epplingen.

Geburtstagsständchen

Arno Richter • 11.03.2025 Geburtstagsständchen

Hegering 1 Boxberg: Im Februar feierte das Ehrenmitglied des KJV Tauberbischofsheim Kurt-Horst Bonn seinen 95. Geburtstag. Die Bläsergruppe des HR 1 brachte dem Jubilar aus diesem Grund ein Ständchen dar. Kurt-Horst Bonn war viele Jahre Pächter in Revier Schwabhausen und geht derzeit mit Begehungsschein seiner Leidenschaft der Jagd nach. Er ist seit mehr als 50 Jahren Mitglied im LJV + KJV und wurde bereits 2005 zum Ehrenmitglied ernannt. HR-Leiter Michael Löffler gratulierte den Jubilar und überreichte im Namen der Jägerschaft einen Geschenkkorb. Nach dem Ständchen hatte der Jubilar die Jagdhornbläser eingeladen. Zusammen mit der Familie feierte man in gemütlicher Runde. (Das Bild zeigt die Jagdhorn-Bläsergruppe des HR 1 Boxberg zusammen mit dem Jubilar)

Fuchswoche 2025 - Hegering V

Sandra Meyer • 14.02.2025 Fuchswoche_2025

Vom 27.01.2025 bis zum 02.02.2025 fand die „Fuchswoche“ des Hegering V statt. In dieser Woche sind die Revierinhaber und deren Begeher dazu angehalten, vermehrt auf den Fuchsansitz zu gehen.

Füchse werden in unserer Region hauptsächlich zur Eindämmung der Räude und zum Erhalt des Niederwildes bejagt. Ihren Abschluss fand die Fuchswoche samstags durch eine Treibjagd im Revier des Hegeringleiters Hegering V, Walter Kempf. Bejagt wurden nicht nur Füchse, sondern sämtliches Raubwild und so lagen auf der Strecke der gesamten Woche am Ende 24 Füchse, 2 Waschbären und 7 Marder.

Zum gemütlichen Ausklang fand nach dem Streckenlegen ein Schüsseltreiben statt, bei dem die Jäger und Treiber von der Familie Kempf mit Wildschweinbratwürsten verköstigt wurden.

Neujahrstreffen in Schweigern

Arno Richter • 12.01.2025 Neujahrstreffen-Schweigern Neujahrstreffen-Schweigern

Bild 1: Die Jagdhornbläser des Hegering Boxberg beim Neujahrstreffen in Schweigern.
Bild 2: Ortsvorsteher Ferdinand Eck und MdB Nina Warken bei der Ansprache

Hegering 1 Boxberg: Prosit Neujahr – traditionell hatte am Neujahrsabend der Ortsvorsteher aus Schweigern, Herr Ferdinand Eck, zum Neujahrstreffen vor das Rathaus in Schweigern eingeladen. Sein besonderer Willkommensgruß galt neben den zahlreich erschienenen Bürgerinnen und Bürgern, den anwesenden Stadtrat-Kollegen, Ortsvorstehern, MdB Nina Warken und den Jagdhornbläsern des Hegering Boxberg. Auch die drei gekrönten Häupter des Ortes waren anwesend: der Kürbiskönig Marcel Vollmer, die Grünkernkönigin von Taubertal und Odenwald Annika Müller, und die bis vor kurzem amtierende baden-württembergische Bierkönigin Amy Seidt. In seiner Ansprache gab er einen Rückblick auf das vergangene Jahr sowie einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten des neuen Jahres. Besonders bedankte er sich bei den vielen Akteuren und Helfern die zum Gelingen der zahlreichen Veranstaltungen in Schweigern beigetragen hatten. Auch die Bundestagsabgeordnete Nina Warken richtete ein Grußwort an die Bürger und kam mit Ihnen ins Gespräch. Musikalisch umrahmt wurde das Neujahrstreffen, inzwischen zum zweiten Mal, durch die Jagdhornbläser des Hegering Boxberg. Zwischen Glühwein- und Bratwurststand kam es dann zu allerlei angeregten Plaudereien.

Standkonzert in Wölchingen

Arno Richter • 12.01.2025 Standkonzert

Wölchingen: „Alle Jahre wieder …“, so auch in diesem Jahr, hat die Jagdhornbläsergruppe des Hegering 1 Boxberg zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner des Senioren-Pflegeheim „Haus im Umpfertal“ in Wölchingen wieder ein kleines Standkonzert gegeben. Schon zur Tradition geworden wird die letzte Jagdhornprobe vor Weihnachten als abendliches Konzert vor dem Wohnheim durchgeführt. Die Seniorinnen und Senioren saßen über alle Stockwerke an der großen Fensterfront verteilt und lauschten den Klängen der Jagdhörner. In diesem Jahr wurde der Bläsernachwuchs um Annika Krompaß, die schon seit mehr als einem Jahr dabei ist, um weitere drei Kinder verstärkt: Clemens Hellmig aus Schweigern sowie Isa und Jana Bimmerlein aus Gissigheim. Die Kinder erlernen seit ein paar Monaten in Boxberg das Jagdhornspielen mit dem Fürst-Pless-Horn und konnten bei den anfangs vorgetragenen Jagdsignalen schon mitspielen. Mit dem Vortrag von weiteren Jagdstücken schlossen die Jagdhornbläser das Konzert ab. Die Heimleitung dankte der Jagdhornbläsergruppe für ihren Auftritt und bewirtete mit weihnachtlichem Gebäck und Glühwein, das man am wärmenden Feuer genoss. Das vorweihnachtliche Jagdkonzert war sicherlich für die Seniorinnen und Senioren des Pflegeheims eine Bereicherung.



Zuletzt aktualisiert: 13.01.2026

Anstehende Termine

Hier finden Sie einen Überblick der Termine des Kreisjagdvereins TBB:

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